Ernährungssouveränität goes Degrowth

Ernährungssouveränität ist einer Gesellschaft die im Wachstumszwang verharrt nicht umsetzbar. Seit einigen Jahren beschäftigen sich viele Menschen damit, wie unser Gesellschafts- und Wirtschaftssystem ohne Wachstumszwang aussehen kann und was es braucht diesen zu überwinden.

 

 

 

Doch wie genau sieht das Verhältnis zwischen Ernährungssouveränität und Degrowth (wird ins Deutsche meist mit solidarischer Postwachstumsökonomie übersetzt) aus? Was können beide Bewegungen voneinander lernen? Welche gegenseitigen Anregungen aber auch welche Spannungen gibt es? Und wo könnten Bündnisse möglich sein?

Diese Fragen versuchen wir in unserem neuen Beitrag im Rahmen des Projekts „Degrowth in Bewegung(en)“ zu diskutieren. Lest mehr dazu.

 

Schweizer sammel über 100.000 Unterschriften für Ernährungssouveränität!

Ernährungssouveränität in die VerfassungAm 30.3. überreichte die Initiative für Ernährungssouveränität in Bern 109.655 beglaubigte Unterschriften an den Bundesrat und vollbrachte damit einen ersten Schritt um Ernährungssouveränität in der Schweizer Verfassung zu verankern. Es ist dies ein grosser Erfolg für die mehr als 70 beteiligten Orgnaisationen, allen voran Uniterre und L’autre Syndicat.

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Milchkrise: Wir alle sind betroffen!

von Ewald Grünzweil, März 2106

Vor einem Jahr war es soweit: Die Milchquote, die Mengenvereinbarung zwischen Bauern und Bäuerinnen und Molkereien, wurde zum 31. März 2015 abgeschafft. Seitdem ist aEwald_Grünzweiluch die Milchproduktion auf dem freien Markt. PolitikerInnen und Molkereien sprachen von einem notwendigen Schritt und fantasierten, dass die Märkte aufnahmefähig und stabil seien. Bäuerinnen und Bauern, Umwelt- und EntwicklungsexpertInnen betrachten die Situation mit großer Sorge.

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Nyéléni-Europe Forum 2016: Wir inspirieren!

Mit dem Ziel eine große, inspirierende Bewegung für Ernährungssouveränität in Europa aufzubauen, rufen die Organisator_innen auf vom 25.-30. Oktober zum 2. Europäischen Forum für Ernährungssouveränität nach Rumänien zu kommen.nyeleni2016 Weiterlesen

Stimmt Österreich für eine Verlängerung der Zulassung von Glyphosat? – Ja!

Update vom 8.3.: Laut der Wiener Zeitung hätte Österreich tatsächlich für die Verlängerung gestimmt. Trotzdem wurde die Entscheidung vertagt.

Es ist kaum zu glauben, doch GLOBAL 2000 veröffentlicht ein „Geleaktes“ Dokument, dass die Position der AGES (Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) offenlegt: für die AGES steht einer Verlängerung der Glyphosat-Zulassung nichts im Wege.

„Bereits Montags könnten die 28 EU-Mitgliedsstaaten in Brüssel mit qualifizierter Mehrheit die europäische Zulassung des Monsanto-Pestizids Glyphosat für weitere 15 Jahre verlängern. Dies, obwohl es von der Krebsforschungsagentur IARC der WHO als „wahrscheinlich beim Menschen krebserregend“ eingestuft wurde. Denn die EU-Behörde EFSA kam in ihrer Krebs-Gefahrenabschätzung zum gegenteiligen Ergebnis.

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