Öffentliche Anhörung zur Zukunft der Agrarpolitik

Es geht um viel! Mit dem “Green Deal” will die EU-Kommission einen europäischen Kraftakt zur Bewältigung der Klima- und der Biodiversitätskrise setzen. Doch ob das gelingen wird, hängt nicht zuletzt auch von der Ausrichtung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) für die kommenden sieben Jahre und ihrer Umsetzung in den EU-Mitgliedsstaaten ab.
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Über die GAP fließen jährlich 2,2 Milliarden Euro an Agrarförderungen in die österreichische Landwirtschaft. Doch so wie das Landwirtschaftsministerium diese Steuergelder einsetzen will, wird Österreich wichtige Green-Deal-Ziele zur Reduktion von Treibhausgasen aus der Landwirtschaft und zum Schutz von bestäubenden Insekten ebenso verfehlen wie faires Einkommen für alle in der Landwirtschaft tätigen Menschen. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie “Fit für den Green Deal? Der GAP-Strategieplan am Prüfstand”, die die Österreichische Berg- und KleinbäuerInnen Vereinigung (ÖBV), GLOBAL 2000 und BirdLife Österreich in Zusammenarbeit mit der Arbeiterkammer, Biene Österreich, der Produktionsgewerkschaft PRO-GE und dem Bioverband Erde und Saat am 4. Mai präsentierten.
Nun geht es darum, die dringend notwendigen Nachbesserung im österreichischen GAP-Strategieplan für eine sozial gerechtere und ökologischere Agrarpolitik auf den Weg zu bringen. In einer öffentlichen Anhörung wenden sich die StudienautorInnen daher gemeinsam mit Stimmen aus der Wissenschaft und der Zivilgesellschaft an die AgrarsprecherInnen aller Parlamentsfraktionen. Diese dürfen den gesetzlichen Grundlagen für den österreichischen GAP-Strategieplan nur dann zustimmen, wenn entscheidende Verbesserungen, die mit den Zielsetzungen des Green Deal vereinbar sind, eingeführt werden.
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Diese Veranstaltung wird organisiert von BirdLife Österreich, Global 2000 und der ÖBV-Via Campesina Austria
Die Analyse “GAP-Strategieplan am Prüfstand“ finden Sie HIER, Kurzfassung HIER.

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