Solidarische Landwirtschaft

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Solidarische Landwirtschaft – auch Community Supported Agriculture (CSA) genannt – ist eine direkte Partnerschaft zwischen Konsument_innen und Produzent_innen für eine Saison, in der sowohl die Risiken als auch die Vorteile mit den Bäuerinnen/Bauern geteilt werden, mit dem Ziel ein sicheres Einkommen für die Bäuerinnen/Bauern und eine sichere Lebensmittelversorgung für die Konsument_innen zu garantieren.

Solidarische Landwirtschaft in Österreich

Solidarische Landwirtschaft

Solidarische Landwirtschaft hat zum Ziel die Landwirtschaft ökologisch und sozial nachhaltig zu gestalten sowie kleinbäuerlichen Strukturen für regionale Lebenmittelversorgung ökonomische Sicherheit zu bieten.

Die Bezeichnungen in Österreich dafür sind unterschiedlich:

  • Community Supported Agriculture (CSA),
  • Solidarische Landwirtschaft (SoLaWi),
  • Gemeinsam Landwirtschaften GeLa(wi),
  • Gemeinsschaftsgestützte Landwirtschaft GeLa(Wi)
  • oder Miteinander Landwirtschaften (MiLan).

Die Ziele der CSA-Betriebe und Initiativen in Österreich sind ähnlich, wenn sie auch in jeder Region ein bisschen anders funktionieren.

Einen guten Einstieg ins Thema bietet die österreichische CSA Broschüre.

Erfahren Sie mehr über Solidarische Landwirtschaft in Österreich.

Karte der vernetzten SoLaWi-Initiativen in Österreich, Stand: 20.2.2015, Kontakt zum Eintragen: solawi[ät]ernaehrungssouveraenitaet.at
Karte der vernetzten SoLaWi-Initiativen in Österreich

Kontakt und Vernetzung

Schreiben Sie uns: solawi [at] ernaehrungssouveraenitaet.at

SoLaWi-Tagung 2015

Internationale CSA Bewegung

Gruenes Blatt_urgenci-logo
Urgenci
Menschen sitzen im Kreis auf Rasen
Europäisches CSA-Vernetzungstreffen in Wien

Urgenci, eine internationale Organisation mit Sitz in Frankreich,vernetzt CSA-Initiativen und Solidarlandwirtschaft von Japan über Europa bis Kanada. In all diesen und vielen anderen Orten der Welt finden sich aktive Konsument_innen und Bäuerinnen/Bauern zusammen und gründen lokale und solidarische Lebensmittelnetzwerke.

Internationale Vernetzungstreffen

Austauschprojekt CSA for Europe!

Bauer zeigt seltenes Wurzelgemuese und einige Leute schauen es an
Informationsreise beim Gärtnerhof Ochsenherz
EU-Logo_Lebens Langes Lernen
'Dieses Projekt wird gefördert mit der Unterstützung der Europäischen Komission. Dieses Dokument gibt die Sichtweise seiner AutorInnen wider, die Komission kann nicht für die Verwendung der hier vermittelten Informationen verantwortlich gemacht werden.'

„Man glaubt nur, was man sieht.“ Frei nach dem kubanischen Sprichwort „vista hace fe“ fanden von Oktober 2011 bis September 2013 grenzüberschreitende Austauschreisen von BäuerInnen, AktivistInnen und KonsumentInnen statt. Urgenci initiierte 2011 das Austauschprojekt CSA for Europe mit Attac Österreich als Partner-Organisation. Die anderen beteiligten Länderorganisationen sind in Deutschland, England, Slowakei, Tschechien, Ungarn und Griechenland. Die Reisen wurden durch eine Grundtvig Lernpartnerschaft finanziert.

Die gesammelten Erfahrungen haben die Reisenden in Berichten weitergegeben über die Informationsreisen, Lernaufenthalte und den Erfahrungsaustausch in Österreich. Neben diesen Erfahrungsberichten ist das erste Europäische Handbuch zu CSA entstanden.

Weiterführende Infos

Forschungsarbeiten zu CSA bzw. Solidarischer Landwirtschaft

CSA Broschüre