Veranstaltungen
Das zweite Treffen ist für alle Interessierten aus OÖ offen, neue Leute sind genauso willkommen wie die Anwesenden beim ersten Regionaltreffen in Linz.
Themen
- Einführung: Was ist Ernährungssouveränität? Was heißt das für uns in OÖ?
- Vernetzung in OÖ: Welche Projekte gibt es bereits, welche braucht es noch?
- Inhaltliche Forderungen aus OÖ für das Nyeleni Austria Forum 2014 sammeln
- ÖO-Delegation: Wer fährt aus OÖ nach Salzburg zum Nyeleni Austria Forum 2014?
Das 2. Regionaltreffen ist die Fortsetzung vom 1. Regionaltreffen, hier gehts zum Protokoll!
Das Regionaltreffen findet zeitgleich zur Vollversammlung der ÖBV-Via Campesina statt. Praktischerweise ist somit gleich für einen gemütlichen Ausklang gesorgt:
Aus dem ÖBV-Programm:
„Ab 18 Uhr Festprogramm mit Essen und Trinken, Fotos und Filmen, Musik und Tanz, Reden und Spielen, Bekannten und Neulingen.“
Hallo,
in Tirol findet das 2. Regionaltreffen am 17.03.2014 um 18:30 in der Südwind-Bibliothek in der Leopoldstr. 2 in Innsbruck (südwestlich der Triumpfpforte) statt.
LG
Franz
März 31 um 18:45 – 21:00
Amerlinghaus (Stiftgasse 8, 1070 Wien): Galerie
Was bisher geschah:
+2007 fand in Mali ein internationales Forum für Ernährungssouveränität mit dem symbolischen Namen Nyéléni statt, dem Namen einer Malischen Bäuerin. 500 Menschen aus aller Welt diskutierten hier über die notwendige Veränderung und mögliche Gestaltung des Agrar- und Ernährungssystems. Das Forum verabschiedete die Erklärung von Nyeleni (www.nyeleni.org).
+2011 wurde anschließend daran in Krems das erste europäische Forum für Ernährungssouveränität organisiert (www.nyelenieurope.net). Das Forum war ein wesentlicher Schritt, der die Bewegung europaweit gestärkt hat- auch in Österreich! Seither gibt es unzählige Initiativen und Aktivitäten.
Seit Anfang 2013 laufen die Vorbereitungen für ein österreichisches Forum für Ernährungssouveränität = Nyeleni Österreich 2014. Es wurde eine Koordinationsgruppe und verschiedene Arbeitsgruppen (Logistik und Finanzen, Mobilisierung und Kommunikation, Methodologie) gegründet, die den Prozess hin zum Forum begleiten.
Das Forum wird vom 13. bis 17. April 2014 im Schloss Goldegg im Pongau, Salzburg stattfinden.
Eine große Aufgabe ist es noch, die Bewegung in alle Regionen Österreichs zu verteilen und regionale Gruppen aufzubauen.
Es gibt also noch genug zu tun für Menschen die sich einbringen wollen!
Helft uns dabei alle AkteurInnen der Bewegung für Ernährungssouveränität zu erreichen!
Downloads
weitere Informationen
- Deklaration von Nyeleni 2007: http://www.nyeleni.org/spip.php?article331
- Deklaration von Nyeleni Europa: http://www.nyelenieurope.net/index.php/en/download/category/12-deutsch?download=128:declaration-deutsch
- Synthesis Report zum Nyeleni Europa-Forum: http://www.nyelenieurope.net/index.php/en/download/category/18-deutsch?download=169:nyeleni11-synthesis-german-web
Erdäpfel säen, Widerstand ernten!
Eröffnung des neuen SoliLa-Feldes!
Wir wollen den Tag des kleinbäuerlichen Widerstands nutzen, um 44 (!) alte
Kartoffelsorten zu pflanzen.
Saatgut spielt eine entscheidende Rolle im Kampf um Ernährungsautonomie.
Es ist Gemeingut und gehört allen. In den vergangenen Jahren verschärfte
sich allerdings der Prozess der Kommerzialisierung von Saatgut als
Strategie der Schaffung neuer Märkte für international agierende Konzerne.
Immer mehr Bäuer_innen werden für die Verwendung ihres eigenen Saatgutes
kriminalisiert und gezwungen, am Markt erhältliches, zertifiziertes und
patentiertes Saatgut zu kaufen.
Mit der Kartoffel-Vielfalt-Pflanzaktion wollen wir ein Zeichen setzten
gegen die Patentierung und Monopolisierung von Saatgut!
Bringt Freund_innen, Werkzeug und Kuchen!
Es gibt Saatgut von 44 verschiedenen Kartoffelsorten, Vokü und Filmabend.
Donnestag, 17.4.
Treffpunkt für die Radtour zum Feld: 12 Uhr beim Praterstern/Kaiserwiese
Oder direkt zum Naufahrtweg 14, 1220 Wien
Bei Regen wirds verschoben.
Wir sehen uns am Feld.
Widerstand ist fruchtbar!
die SoliLas
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SoliLa! steht für Solidarisch Landwirtschaften. Es geht uns dieses Jahr
darum, als praktische Kritik an der kapitalistischen Le-
bensmittelproduktion eine alternative Produktionsweise zu erpro- ben.
Abseits der Marktlogik wollen wir kooperativ, kollektiv und
bedürfnisorientiert Nahrungsmittel erzeugen. Mit dem geernteten Gemüse
wollen wir kapitalismuskritische Projekte, Räume und Men- schen
unterstützen und den Austausch und die Weitergabe von dissidentem Wissen
ermöglichen.
Mehr Infos am blog: solila.blogsport.eu
Der Markt der Ideen ist der letzte Nachmittag des Nyéléni-Forums, an dem die Inhalte des Forums rund um Ernährungssouveränität der Öffentlichkeit präsentiert werden. Weltweit finden an diesem globalen ‚Tag des kleinbäuerlichen Widerstands‘ Aktionen statt.
Der Markt der Ideen in Goldegg soll ein bunter, informativer, künstlerischer, kulinarischer und musikalischer Nachmittag werden, an dem Organisationen und Initiativen sich selbst und ihre Ideen auf interaktive Art und Weise der Öffentlichkeit vorstellen können. Ob über Kultur- und Bildungsaktivitäten, Filme und Filmgespräche oder über Theaterstücke; die Problematiken, Dynamiken und Alternativen rund um Ernährungssouveränität und damit zusammenhängenden Themen sollen gefühlt, geschmeckt, gehört und bestaunt werden können. Dadurch soll nicht zuletzt Möglichkeit zur Inspiration und Vernetzung geboten sein.
So gab es beim Markt der Ideen bei Nyéléni-Europe 2011 alles von Saatgut-Tausch und Nahrungsmittelverkostung über einer Vorführung des ‚illegalen‘ Buttern im Holzfass und das gemeinsame Basteln einer Miniatur-Kreislaufwirtschaft bis hin zu einem aufgeschütteten Haufen aus weggeworfenen Supermarkt-Lebensmitteln zur Selbstbedienung. Hofkollektive, Foodcoops und CSA-Projekte stellten sich vor und in interaktiven Straßenaktionen wurden Problematiken wie Landgrabbing und die Supermarkt-Macht aufzeigt…
Nicht nur Forumsteilnehmer*innen haben die Möglichkeit, einen Stand, eine Aktion etc. am Markt zu organisieren, sondern auch andere Initiativen und Organisationen sind herzlich dazu eingeladen!
Wir freuen uns auf Eure/Ihre Beteiligung!
Informationen für aktiv am Markt Teilnehmende:
Die Marktstände: Der Markt soll aus vielfältigen, bunten Ständen, Aktionen, Installationen etc. bestehen. Schön wäre es, wenn Kooperationen zwischen verschiedenen Initiativen ergeben würden, die sich gemeinsam mit einem Thema beschäftigen – anstatt einzelner Stände von Organisationen, z.B. Themen wie alternative Lebensmittelverteilung und Konsum; solidarische Ökonomie; zukunftsfähige Produktionsformen; Saatgut; Tierrechte und Fleischkonsum; Commons; Migration und Arbeitsverhältnisse; Frauen in der Landwirtschaft; Konsum und Abfall; Recht auf Stadt; Energie- und Klimagerechtigkeit, etc.).
Es wäre auch schön, nicht nur Flyer und Prospekte auszulegen, sondern den Besucher*innen eine Möglichkeit zu bieten, sich tiefgründiger mit dem Thema zu beschäftigen oder interaktiv mitzugestalten. Und umso besser, wenn auch für Kinder etwas geboten wäre.
Bierbänke und Strom werden zur Verfügung stehen. Bitte anmelden, wie viel Platz und welche Materialien benötigt werden.
Bühne: Es wird die Möglichkeit zur Aufführung von Sketchen, Theaterstücken, Musik-Einlagen oder das Abhalten kurzer Redebeiträge geben. Die Bühne wird im Marktgeschehen direkt eingebunden sein. Wir freuen uns auch hier auf rege Beteiligung.
Kino: Während des Markts der Ideen gibt es ein Filmprogramm in getrennten Räumlichkeiten. Wenn es Filme zu bestimmten Themen gibt sowie Verantwortliche, die evtl. für eine Diskussion zur Verfügung stehen würden, meldet die bitte auch mit Details bei uns an.
Ausstellung: Auch eine Ausstellung soll es neben dem Markt der Ideen geben, diese wird jedoch vermutlich schon zuvor feststehen. Dennoch ist es auch am Markt selbst möglich, Fotos, Info-Tafeln etc. auszustellen.
Der Markt soll unter freiem Himmel stattfinden, bei Regenwetter wird es Ausweichmöglichkeiten geben.
Meldet euch sich bitte so bald wie möglich (bis spätestens Ende März) mit eurem Projekt/ Marktstand/ Theaterbeitrag/ Film etc. oder Fragen dazu bei: <aktionen@ernaehrungssouveraenitaet.at>
Zum Ausdrucken oder Versenden: Informationsblatt und Aufruf Markt der Ideen
Zum Verteilen: Markt der Ideen Flyer
„Ich habe ein Recht auf gesunde und regionale Lebensmittel“ – Gespräche über
Ernährungsouveränität in Zeiten der Lebensmittelmulti.
Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung gebeten.
In Linz/ Urfahr entsteht ein neuer Gemeinschaftsgarten! Die Eröffnung des Genussgartens gibt’s heut obendrein.
Bei braunem Schild „Der Ganglwirt“.
Das Treffen bietet die Möglichkeit sich zu informieren was am Forum diskutiert wurde, welche Ergebnisse daraus hervorgegangen sind und welche Vorschläge und konkrete Initiativen für den weiteren Prozess, im speziellen für Oberösterreich, dabei entstanden sind.