Herbsttreffen der Bewegung für Ernährungssouveränität

Gutes, gesundes und lokal angepasstes Essen für alle Menschen zugänglich zu machen, ist die Vision der Bewegung für Ernährungssouveränität. Wir setzen den akuten Krisen unserer Zeit die Vision einer bäuerlichen und vielfältigen Landwirtschaft entgegen, in der diejenigen, die Lebensmittel produzieren, verarbeiten und verteilen, in den Fokus rücken und mitentscheiden, wie wir uns künftig ernähren werden. Wir laden alle Interessierten ein dabei zu sein!

Download: Einladungsfolder und Plakat. Aus organisatorischen Gründen bitten wir Teilnehmer*innen um Anmeldung www.ernährungssouveränität.at/anmeldung

INFOBLATT für Teilnehmer*innen (Programmänderungen, Logistik, Karten etc.)

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Milchdialog als Chance Krise zu überwinden

Presseaussendung der IG-Milch und Wir haben es satt Plattform: 1. Juni Weltmilchtag – Milchdialog ist eine wichtige Chance Krise zu überwinden

IMG_20160530_110145202-webDa sich die Milchkrise stetig und immer weiter zuspitzt, ist der Handlungsbedarf enorm. Die Liberalisierung des Milchmarktes ist ein großer Teil des Problems und weder Bäuerinnen und Bauern, noch Konsumentinnen und Konsumenten sind allein in der Lage nachhaltige Lösungsansätze zu finden. Daher begrüßen wir ausdrücklich die Umsetzung der von mehreren Gruppen eingebrachten Forderung des Milchdialoges. Weiterlesen

Milchbauern und -bäuerinnen veröffentlichen das Milch Manifest

Die europäische Milchpolitik setzt auf Wachsen oder Weichen. Doch der Plan geht nicht auf: Die Abschaffung der Milchquote mit 1. April 2015 hat zu einer vorhersehbaren Überproduktion geführt. Überschüsse werden exportiert und zu Dumpingpreisen verkauft.

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Viele Bauern und Bäuerinnen in ganz Europa sind durch die drastisch fallenden Preise in ihrer Existenz bedroht. Aber auch ihre Kolleg_innen im Globalen Süden können dem Preisdruck nicht Stand halten. Wir haben die jetzige europäische Milchpolitik satt!

Wir haben heute am 31. März 2016 am Milchfest auf dem Morzinplatz in Wien ein breites Bündnis der Gesellschaft mit Milchbäuerinnen und -bauern aus der Taufe gehoben. Nur mit einem starken Bündnis der Zivilgesellschaft, der Konsumentinnen und Konsumenten, mit Bäuerinnen und Bauern, können die notwendigen Veränderungen stattfinden. Wir wollen gemeinsam ein starkes Zeichen setzen – deswegen unterstützen wir das bäuerliche Milch-Manifest der IG Milch, der ÖBV – Via Campesina und der Grünen Bäuerinnen und Bauern. Wir brauchen einen Milchdialog!

Hier gehts zum Milch-Manifest

UnterstützerInnen:

Arge Weltläden, Attac, Bank für Gemeinwohl, EZA Fairer Handel, FIAN, Greenpeace, Südwind, Weihbischof Scharl, Welthaus Graz

Für Organisationen, die das Milch-Manifest ebenfalls unterzeichnen möchten, bitte eine Email an office@ig-milch.at

Fotos vom Milchfest, Pressespiegel_31.03.16

Kommt zum Milchfest am 31. März in Wien!

Unter der Federführung der IG Milch organisiert die „Wir haben es satt“ Plattform am 31.3.2016, 1 Jahr nach dem Auslaufen der Milchquote, ab 12.30 Uhr ein Milchfest am Morzinplatz in Wien und präsentiert das Milchmanifest. Wir werden Milch ausschenken, Butterbrote austeilen, die Agrarwende einläuten und ein breites Bündnis der Gesellschaft mit Milchbäuerinnen und -bauern aus der Taufe heben.

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Nur mit einem starken Bündnis der Zivilgesellschaft, der Konsumentinnen und Konsumenten, mit Bäuerinnen und Bauern, können die notwendigen Veränderungen stattfinden. Wir wollen gemeinsam ein starkes Zeichen setzen, dazu brauchen wir eure Unterstützung!

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Agrarwende 2016

Plattform “Wir haben es satt” macht Reise in die Zukunft und feiert österreichische Agrarwende

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Im Jahr 2020 ist die Agrarwende hin zu einer ökologischen, nachhaltigen und fairen Landwirtschaft vollzogen. Die Wende wurde heute vor dem Austria Center eingeläutet.

Wien, 8. Februar 2020: Mit lautstarker Unterstützung durch Kuhglocken und Blasmusik hatten am 8. 2. 2016 die Mitglieder der „Wir haben es satt“-Plattform den Beginn der österreichischen Agrarwende eingeläutet. „Viele Jahre hatten wir uns schon für eine grundlegende Neuorientierung in der Landwirtschaft eingesetzt.
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WIR LÄUTEN DIE AGRARWENDE EIN!

Wann: 8.2.2016 8:00 Uhr
Wo: Austria Center Wien, Congresszentrum, Bruno-Kreisky-Platz1, 1220 Wien (U1 VIC)

Der 8.2.2016 geht in die agrarpolitischen Geschichtsbücher ein. Wir läuten die Agrarwende ein. Endlich, die österreichische Agrarelite hat die Sackgasse erkannt, in der sich die Agrarpolitik befindet. Wir stimmen dem Tagungstitel der Wintertagung des Ökosozialen Forum voll zu: „Billig gibt’s nicht. Irgendwer zahlt immer (drauf)!“ Das Problem wurde richtig erkannt. Wir wollen die Lösung, nämlich eine ökologische und sozial gerechte Agrarwende einläuten und feiern. Für kulinarische Verpflegung, musikalische Unterhaltung und visionäre Festreden ist gesorgt. Kommt und feiert mit!

Tracht ist Pflicht! Kommt im Dirndl, in der Lederhose und mit Janker.
Bringt Kuhglocken! Wir werden die Agrarwende laut begrüßen.

Kampagne: Kühe und Bauern nicht verpulvern!

In Deutschland startet eine Kampagne um auf die Krise im europäischen Milchsektor aufmerksam zu machen. Die Petition richtet sich an den deutschen Agrarminister, der zuletzt bei der „Wir haben es satt“ – Demo am 16.1. in Berlin unter Druck geraten ist. Ein breiter Schulterschluss zwischen Bäuer/innen und Verbraucher/innen: 23.000 Demo-Teilnehmende, angeführt von 130 Traktoren, haben für eine Agrarwende demonstriert.Milchkampagne_-AktionAgrar_1900x440-1170x250

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Tagung: Menschenrechte ins Ernährungssystem

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Tagung am 16. Februar 2016 in Wien, Albert Schweizer Haus

Wir stehen am Scheideweg: Soll unser Essen zukünftig von Bäuerinnen und Bauern erzeugt  werden oder von Agrarkonzernen? Mit öffentlichen Geldern wird eine agrarindustrielle Entwicklung

gefördert, die nicht zukunftsfähig ist, die auf steigende Exporte setzt und bei der die Bäuerinnen und Bauern auf der Strecke bleiben. Das Höfesterben geht weiter, die landwirtschaftlichen Betriebe werden in einen weltweiten Verdrängungswettbewerb geschickt. Das haben wir satt!

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Bäuerliche Organisationen aus Österreich und Indien einig: Produktionssteigerung und Exportoffensiven bieten keine Perspektive für den angeschlagenen Milchsektor

Mit Solidarität zwischen den bäuerlichen ErzeugerInnen und regionaler Vermarktung aus der Krise

Presseaussendung vom 13.01. 2016 von FIAN und IG-Milch

Die Liberalisierung der Milchmärkte, deren jüngster Schritt die Abschaffung der Milchquotenregelung war, bedroht die Existenz vieler milchproduzierender Betriebe in ganz Europa. Die propagierten Lösungen – Produktivitätssteigerungen und Exportorientierung – setzen die bäuerliche Milchproduktion aber auch global unter Druck. Auf Einladung des Bündnisses „Hands on the Land for Food Sovereignty“, dem auch die Menschenrechtsorganisation FIAN angehört, reist derzeit Kannaiyan Subramaniam, Milchbauer aus Tamil Nadu in Südindien durch Europa.
Subramaniam berichtet von einem relativ gut funktionierenden Milchmarkt in Indien, der auf einem Genossenschaftssystem sowie kleinbäuerlicher Produktion aufbaut. „Bei uns liegt der Durchschnitt bei bis zu fünf Kühen pro Hof, oftmals werden die Tiere im Hinterhof gehalten. Ein großer Hof, von denen es aber nur wenige gibt, besitzt bis zu 15 Kühe. 70 Prozent des Marktes liegt in den Händen dieser kleinen Betriebe, und insbesondere in den Händen der Frauen, die die Kontrolle über die Kühe haben.“ Rund 25 Prozent des landwirtschaftlichen Bruttosozialprodukts werde so erwirtschaftet.
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23 000 Menschen demonstrieren in Berlin für bäuerliche Zukunftslandwirtschaft

Trotz eisiger Temperaturen und angeführt von 130 Traktoren – so viele wie nie zuvor – haben heute 23 000 Bauern und Verbraucher gemeinsam in Berlin für eine Agrarwende demonstriert. Unter dem Motto „Wir haben Agrarindustrie satt! Keine Zukunft ohne Bäuerinnen und Bauern“ zogen sie zum Bundeskanzleramt und forderten von der Bundesregierung die Weichen für eine bäuerliche und ökologischere Zukunftslandwirtschaft zu stellen.

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