Schweizer sammel über 100.000 Unterschriften für Ernährungssouveränität!

Ernährungssouveränität in die VerfassungAm 30.3. überreichte die Initiative für Ernährungssouveränität in Bern 109.655 beglaubigte Unterschriften an den Bundesrat und vollbrachte damit einen ersten Schritt um Ernährungssouveränität in der Schweizer Verfassung zu verankern. Es ist dies ein grosser Erfolg für die mehr als 70 beteiligten Orgnaisationen, allen voran Uniterre und L’autre Syndicat.

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Foodcoops und die Wirtschaftskammer: Warum wir die Guten sind

Sie meint es also ernst, die Wirtschaftskammer. In wenigen Tagen dürften die ersten Foodcoops in Oberösterreich angezeigt werden, weil sie angeblich ohne Gewerbeschein ein Gewerbe ausüben. Doch was ist überhaupt ein Gewerbe? Und warum sind Foodcoops ganz sicher keines? Weiterlesen

Foodcoops und die WKO: Was bisher geschah

Am 22.3.2016 staunten mehrere oberösterreichische Foodcoops nicht schlecht, als sie von der Wirtschaftskammer schriftlich zur Anmeldung eines Gewerbes aufgefordert wurden. Kein Wunder, tun sie doch das Undenkbare: in diesem Rahmen findet nichtkommerzielle Selbstorganisation statt. Die Herstellung des antikapitalistischen Normalzustandes dürfte den geistigen Horizont von WK-Funktionär*innen offensichtlich sprengen und ist fast naturgemäß das Gegenteil von einem Gewerbe. Case Closed – aus meiner Sicht. Weiterlesen

Milchkrise: Wir alle sind betroffen!

von Ewald Grünzweil, März 2106

Vor einem Jahr war es soweit: Die Milchquote, die Mengenvereinbarung zwischen Bauern und Bäuerinnen und Molkereien, wurde zum 31. März 2015 abgeschafft. Seitdem ist aEwald_Grünzweiluch die Milchproduktion auf dem freien Markt. PolitikerInnen und Molkereien sprachen von einem notwendigen Schritt und fantasierten, dass die Märkte aufnahmefähig und stabil seien. Bäuerinnen und Bauern, Umwelt- und EntwicklungsexpertInnen betrachten die Situation mit großer Sorge.

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Milchbauern und -bäuerinnen veröffentlichen das Milch Manifest

Die europäische Milchpolitik setzt auf Wachsen oder Weichen. Doch der Plan geht nicht auf: Die Abschaffung der Milchquote mit 1. April 2015 hat zu einer vorhersehbaren Überproduktion geführt. Überschüsse werden exportiert und zu Dumpingpreisen verkauft.

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Viele Bauern und Bäuerinnen in ganz Europa sind durch die drastisch fallenden Preise in ihrer Existenz bedroht. Aber auch ihre Kolleg_innen im Globalen Süden können dem Preisdruck nicht Stand halten. Wir haben die jetzige europäische Milchpolitik satt!

Wir haben heute am 31. März 2016 am Milchfest auf dem Morzinplatz in Wien ein breites Bündnis der Gesellschaft mit Milchbäuerinnen und -bauern aus der Taufe gehoben. Nur mit einem starken Bündnis der Zivilgesellschaft, der Konsumentinnen und Konsumenten, mit Bäuerinnen und Bauern, können die notwendigen Veränderungen stattfinden. Wir wollen gemeinsam ein starkes Zeichen setzen – deswegen unterstützen wir das bäuerliche Milch-Manifest der IG Milch, der ÖBV – Via Campesina und der Grünen Bäuerinnen und Bauern. Wir brauchen einen Milchdialog!

Hier gehts zum Milch-Manifest

UnterstützerInnen:

Arge Weltläden, Attac, Bank für Gemeinwohl, EZA Fairer Handel, FIAN, Greenpeace, Südwind, Weihbischof Scharl, Welthaus Graz

Für Organisationen, die das Milch-Manifest ebenfalls unterzeichnen möchten, bitte eine Email an office@ig-milch.at

Fotos vom Milchfest, Pressespiegel_31.03.16

Kommt zum Milchfest am 31. März in Wien!

Unter der Federführung der IG Milch organisiert die „Wir haben es satt“ Plattform am 31.3.2016, 1 Jahr nach dem Auslaufen der Milchquote, ab 12.30 Uhr ein Milchfest am Morzinplatz in Wien und präsentiert das Milchmanifest. Wir werden Milch ausschenken, Butterbrote austeilen, die Agrarwende einläuten und ein breites Bündnis der Gesellschaft mit Milchbäuerinnen und -bauern aus der Taufe heben.

milch-öbv-igmilch-27.2.16

Nur mit einem starken Bündnis der Zivilgesellschaft, der Konsumentinnen und Konsumenten, mit Bäuerinnen und Bauern, können die notwendigen Veränderungen stattfinden. Wir wollen gemeinsam ein starkes Zeichen setzen, dazu brauchen wir eure Unterstützung!

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Umweltaktivistin Berta Cáceres ermordet

Heute, am Internationalen Frauentag, ruft La Via Campesina zu Aktionen gegen die kapitalistische Gewalt auf der ganzen Welt auf!Bertanoiretblanc

Vor kurzem haben wir mit großer Trauer von der Ermordung von Berta Cáceres erfahren, eine führende bäuerliche Aktivistin der Indigenen Lenca und Mitglied der COPINH (Ziviler Rat der Volksorganisationen und indigenen Organisationen von Honduras). Berta Cáceres hat wiederholt ihre Kritik an den zerstörerischen Plänen und Aktivitäten der honduranischen Regierung geäußert, welche transnationalen Konzernen Konzessionen für natürliche Ressourcen anbietet, z.B. für Staudammbau, und welche die unrechtmäßige Aneignung von Ressourcen fördert, welche indigenen Völkern gehören.

Wir solidarisieren uns, gemeinsam mit der System Change, not Climate Change! Bewegung, mit ihrer Organisation COPINH und mit allen Frauen, die ihr Leben für eine gerechtere Welt riskieren.

Nicht nur heute, am internationalen Frauentag, gilt: Berta vive, la lucha sigue!

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Stimmt Österreich für eine Verlängerung der Zulassung von Glyphosat? – Ja!

Update vom 8.3.: Laut der Wiener Zeitung hätte Österreich tatsächlich für die Verlängerung gestimmt. Trotzdem wurde die Entscheidung vertagt.

Es ist kaum zu glauben, doch GLOBAL 2000 veröffentlicht ein “Geleaktes” Dokument, dass die Position der AGES (Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) offenlegt: für die AGES steht einer Verlängerung der Glyphosat-Zulassung nichts im Wege.

“Bereits Montags könnten die 28 EU-Mitgliedsstaaten in Brüssel mit qualifizierter Mehrheit die europäische Zulassung des Monsanto-Pestizids Glyphosat für weitere 15 Jahre verlängern. Dies, obwohl es von der Krebsforschungsagentur IARC der WHO als „wahrscheinlich beim Menschen krebserregend“ eingestuft wurde. Denn die EU-Behörde EFSA kam in ihrer Krebs-Gefahrenabschätzung zum gegenteiligen Ergebnis.

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Start der Petition „Keine Patente auf Pflanzen und Tiere!“

Agrarwende 2016

Plattform “Wir haben es satt” macht Reise in die Zukunft und feiert österreichische Agrarwende

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Im Jahr 2020 ist die Agrarwende hin zu einer ökologischen, nachhaltigen und fairen Landwirtschaft vollzogen. Die Wende wurde heute vor dem Austria Center eingeläutet.

Wien, 8. Februar 2020: Mit lautstarker Unterstützung durch Kuhglocken und Blasmusik hatten am 8. 2. 2016 die Mitglieder der „Wir haben es satt“-Plattform den Beginn der österreichischen Agrarwende eingeläutet. „Viele Jahre hatten wir uns schon für eine grundlegende Neuorientierung in der Landwirtschaft eingesetzt.
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