Tag 3: Rechte der KleinbäuerInnen

3.Tag: Freitag, 28.Okt.’16: „RIGHT of PEASANTS UN Declaration“

(Film und Diskussion)

Es war nur ein kurzer Film, vielleicht 10 Minuten, und doch: sehr informativ.

Was war der Inhalt?

Die Aussage war, dass es grundsätzlich zwei verschiedene Möglichkeiten gibt, die Weltbevölkerung zu ernähren:

  1. (das, was jetzt noch die Mehrheit innehat:) der „kleinbäuerliche Weg“/„the peasants‘ way“ oder auf gut spanisch gesagt: „La via campesina“(=Name der internationalen Organisation, die maßgeblich das FORUM mitorganisiert) und
  2. (leider zur Zeit sehr im Vormarsch:) die „Agrar-Industrie“: Hier wird nur noch großflächig – oft auch: gentechnisch verändert –angebaut und geerntet und die Produkte mit hohem technischen Aufwand … in Lebensmittel-Fabriken verarbeitet, verpackt, um dann – für die meist international agierenden Großkonzerne – möglichst gewinnbringend auf den (Welt-)Markt gebracht, gehandelt, verkauft werden … dabei spielt auch die Spekulation mit den Gütern an den internationalen Börsen, wo auch die Preise ausgemacht werden, eine große Rolle … Hier ist alle Macht bei den Großkonzernen.

Und da gibt es nun auf UNO-Ebene die Bemühung, diese Verschiebung der Produktion von den Kleinen zu den Großen (Konzernen) ein bisschen zu bremsen, ein bisschen aufzuhalten:

FIAN (Initiative für: „Ernährung zuerst!“/eine „FOOD FIRST!“-Initiative) und „VIA CAMPESINA international“, ATTAC und andere Organisationen sind an die UNO herangetreten und haben gesagt: „Halt! Stop! So geht das nicht weiter!“, „Wir kämpfen für die Kleinbauern/-bäurinnen!“

Und so hat man sich zusammengesetzt und eine „RIGHTS of PEASANTS DECLARATION“ erarbeitet …

Und siehe da: Die Ablehnung (bei den VertreterInnen der Mitgliedsstaaten) sinkt von Jahr zu Jahr, und wenn auch noch immer nicht die große Zahl der Staaten zustimmt, so sind wir doch jetzt schon bei einer sehr großen Zahl an Enthaltungen (alle EU-Staaten) und nur noch einer Gegenstimme (in Nord-Amerika – welches Land wird das wohl sein?) …

Also gehen wir weiter diesen Weg, den kleinbäuerlichen Weg: LA VIA CAMPESINA!

VIVA LA VIA CEMPESINA! (Es lebe der kleinbäuerliche Weg!)

Und vielleicht können wir auch sogar (mit Che Guevara) rufen, laut rufen, ja schreien:

HASTA LA VICTORIA SIEMPRE!

HASTA LA VICTORIA SIEMPRE! (Bis zum Sieg … immer!)

Johannes

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