Workshops: Demokratische Lebensmittelpolitik und klima-smarte Landwirtschaft

Im Rahmen der Tagung Gutes Essen für Alle am 27.10.2017 ab 10:00 Uhr
am Afro Asiatischen Institut Graz

In 2 spannenden Workshops setzt ihr euch mit wichtigen aktuellen Themen rund um Demokratie in der Lebensmittelpolitik und klimapolitischen Aspekten der Landwirtschaft auseinander.

Workshop: Demokratische Lebensmittelpolitik
Welche politischen Rahmenbedingungen braucht eine bäuerliche Landwirtschaft die ein gutes Essen für alle Menschen ermöglicht? mit Markus Meister

Workshop: Klima-smarte Landwirtschaft und andere Verirrungen
Was tun gegen die Mythen der Agrarindustrie rund um Klima, Ernährung, Landwirtschaft und Energie? mit Carla Weinzierl

Das gesamte Programm der Tagung Gutes Essen für alle findest du hier.

Learning Journey: Direktvermarktung in marginalisierten Stadtteilen

Im Rahmen der Tagung Gutes Essen für Alle am 27.10.2017
Treffpunkt 10:00 Uhr im
 Afro Asiatischen Institut Graz

Food Justice in Graz. Wie kann ernährungssouveräne Lebensmittelversorgung und souveräner Zugang zu Lebensmitteln speziell für tendenziell ausgegrenzte Bevölkerungsgruppen gewährleistet werden?

Spannende Exkursion  zum Stadtteilzentrum Jakomini mit David Steinwender und Sandra Karner – mit gemeinsamem Kochen vor Ort!

Das gesamte Programm der Tagung Gutes Essen für alle findest du hier.

Exkursion Gelawi Jaklhof – Solidarische Landwirtschaft

Im Rahmen der Tagung Gutes Essen für Alle am 27.10.2017
Treffpunkt 14:00 Uhr am Institut für Geographie und Raumforschung der Uni Graz

Ernte und Risiko teilen. Bei der Gelawi (Gemeinschaftsgetragenen Landwirtschaft) übernehmen Landwirt und Mitglieder Verantwortung und Risiko für die landwirtschaftliche Produktion. Während der Hof die Mitglieder (Ernteteiler*innen) mit Lebensmitteln versorgt, stellen diese die (Finanz-)Mittel bereit, die für die Produktion von Obst  und Gemüse nötig sind. Dem zugrunde liegt das Prinzip der Kostendeckung und nicht der Gewinnmaximierung. Andere Begriffe für Gelawi ist SoLaWi (Solidarische Landwirtschaft) oder Community supported agriculture (CSA). 

Seit 2015  kultiviert der „Jaklhof“ auf etwa 3 ha Fläche mit 4000 m² unter Folie Bio-Gemüse und Bio-Obst für 150  Ernteteiler*innen.

Anna Ambrosch führt etwa 2 Stunden durch den Gelawi-Betrieb. Sei dabei bei dieser spannenden Exkursion!

Das gesamte Programm der Tagung Gutes Essen für alle findest du hier.

Poster Session für Forschungsarbeiten von Studierenden

Im Rahmen der Tagung Gutes Essen für Alle am 27. und 28.10.2017

am Institut für Geographie und Raumforschung, Uni Graz

Wir, selbst Studierende, möchten KollegInnen, die sich für einen kritischen Zugang zu Lebensmittelpolitik, Ernährungswirtschaft und Nachhaltigkeit interessieren, zusammenbringen. Dazu laden wir ein, im Rahmen des Herbsttreffens der Bewegung für Ernährungssouveränität bei der Tagung ‘Gutes Essen für Alle’ Seminar-, Bachelor- oder Masterarbeiten in Posterform zu präsentieren, die sonst nur in der Schublade verschwinden.

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Herbsttreffen der Bewegung für Ernährungssouveränität

Gutes, gesundes und lokal angepasstes Essen für alle Menschen zugänglich zu machen, ist die Vision der Bewegung für Ernährungssouveränität. Wir setzen den akuten Krisen unserer Zeit die Vision einer bäuerlichen und vielfältigen Landwirtschaft entgegen, in der diejenigen, die Lebensmittel produzieren, verarbeiten und verteilen, in den Fokus rücken und mitentscheiden, wie wir uns künftig ernähren werden. Wir laden alle Interessierten ein dabei zu sein!

Download: Einladungsfolder und Plakat. Aus organisatorischen Gründen bitten wir Teilnehmer*innen um Anmeldung www.ernährungssouveränität.at/anmeldung

INFOBLATT für Teilnehmer*innen (Programmänderungen, Logistik, Karten etc.)

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Bericht: Land-Forum „Böden aufbrechen“

Endlich ist der Bericht des Land-Forums fertig. Das Land-Forum für Ernährungssouveränität fand von 25.-26.11.2016 im Rahmen des Projekts Hands on the Land for Food Sovereignty und Nyéléni Austria statt. Wir wünschen eine anregende Lektüre!

Veranstaltet wurde das Land-Forum für Ernährungssouveränität von FIAN Österreich, ÖBV-Via Campesina Austria, NEL- Netzwerk Existenzgründung in der Landwirtschaft, Verein RASENNA – Boden mit Zukunft und VHS – Die Wiener Volkshochschulen. An diesem Bericht mitgearbeitet haben Markus Löw, Bernadette Gugerell, Brigitte Reisenberger und Margit Fischer. Danke! Der Inhalt entspricht einer Zusammenfassung der Audio-Transkription. Die Abbildungen sind dem Graphic Recording, das von Anita Berner direkt vor Ort angefertigt wurde, entnommen.  Hier der Bericht.

Wer mit anderen Land-Aktiven in der Bewegung für Ernährungssouveränität in Kontakt treten oder bleiben will: Bitte auf der Email-Austausch-Liste registrieren:http://tiny.cc/landliste

Nyéléni-Frühjahrstreffen *21.-23.4.2017 * Mühle Nikitsch

….nun endlich ist es da: Das Programm für das Frühjahrstreffen am 21. – 23. April in Nikitsch (Bgld)! 

Beim Hofkollektiv Mühle Nikitsch (Travnik/Berggasse 26, 7302 Filež/Nikitsch)

Anmeldung: aus organisatorischen Gründen (Übernachtung, Verpflegung) bitte unbedingt bis allerspätestens 20.4.2017 unter: info@ernaehrungssouveraenitaet.at
Bitte gebt eure Anreisezeit an, sowie wie/wo ihr schlafen möchtet – Bett/Isomatte/Zelt. Danke!

Anreise: Wir empfehlen für alle die nicht aus dem Burgenland kommen am 21.04.17 den REX um 17:00 ab Wien, 17:31 ab Wr. Neustadt zu nehmen. Bis Deutschkreuz fahren und dann in den Bus Richtung Großwarasdorf- Kirchenberg nehmen. Fahren bis Nikitsch Ortsmitte.

Infos zum Ort findet ihr unter: https://www.tutpro.at/images/5/5f/Muehle-Nikitsch_Seminare_2016.pdf

Übernachtungsmöglichkeiten: In der Mühle Nikitsch gibt es ca. 20 Betten und die zusätzliche Möglichkeit auf Isomatten zu schlafen. Daher: Bitte unbedingt Schlafsack (und ev. Isomatte ) mitbringen. Es gibt auch die Möglichkeit zu zelten. Für vegane/vegetarische Verpflegung ist gesorgt. Wir bitten alle Teilnehmenden (die es sich leisten können) um einen Unkostenbeitrag für Übernachtung und Verpflegung für das ganze Wochenende in der Höhe von 25 bis 50 Euro (nach Selbsteinschätzung).

PROGRAMM

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FREITAG, 21. April 2017

19:00 Gemeinsames Abendessen
Ab 20:00 Austausch über die Aktivitäten aus Euren Regionen und Gruppen

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SAMSTAG, 22. April 2017

8:15 – 09:15   Frühstück
9:15 – 09:30  Begrüßung, Vorstellung der Workshops

9:30 – 12:30   Inhaltliche Workshops (weitere Workshops können auch vor Ort eingebracht werden):
– Bauernbefreiung Reloaded (mit Franziskus Forster)
– Milch in der Krise? (mit Matthäus Rest)
– Wie wehren wir uns gegen die Vereinnahmung unserer Themen von Rechts? (mit Heike Schiebeck) 

12:30 – 14:30 Mittagessen

14:30 – 17:00 Inhaltliche Workshops:
– Ernährungsräte (mit Charlotte Kottusch)
– Auf dem Weg zur UN-Deklaration der Rechte von Kleinbäuer*innen (mit Brigitte Reisenberger und David Jelinek)
– Sezonieri- Kampagne (mit Lisa Bolyos) und/ oder Food Hub (mit Katherina und Uli)

17:30 – 19:30 Plenum

Ab 19:30  Abendessen und informeller Ausklang


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SONNTAG, 23. April 2017
9:00 – 10:30 Workshop:

Feminismus und Ernährungssouveränität – mit Erfahrungsbericht aus Guatemala

Aufbauend auf Gesprächen in Cluj wollen wir eine Diskussion über Geschlechterverhältnisse und Feminismus in unserer Bewegung starten. Wir haben die Chance, dabei von den Erfahrungen von Hilda Elizabeth Cabrera Lopez aus Guatemala zu lernen. Elizabeth wird uns von ihrer Arbeit mit jungen indigenen Frauen in Guatemala berichten. Im Anschluss wollen wir diskutieren, was wir daraus für unsere Aktivitäten lernen können und wie wir in und mit unserer Bewegung Selbstbestimmung von Frauen sowie gleichberechtigte Geschlechterbeziehungen stärken können – in Österreich, und darüber hinaus. Menschen jederlei Geschlechts sind bei dem Workshop willkommen!

11:00 – 13:00 Öffentliche Diskussion:

Biologische Landwirtschaft und kleinbäuerlicher Widerstand in Guatemala und Österreich

Vortrag von Elvis Santiago Morales Sican, über die Aktivitäten des „Bäuer_innen-Komitees des Hochlandes (CCDA)“ in Guatemala. Die Organisation setzt sich für den Erhalt von traditionellem Wissen und Praktiken in der Landwirtschaft ein, beschäftigt sich mit Biolandbau, Ökotourismus sowie mit kleinbäuerlichem Widerstand z.B. gegen Bergbau-Politik

Im Anschluss diskutiert Elvis mit Biobäuer_innen aus dem Burgenland, sowie mit euch allen, über Herausforderungen und Chancen für Bio- und Kleinbäuer_innen in Guatemala und in Österreich. Was können wir voneinander lernen, wie können wir uns gegenseitig unterstützen, wie können wir gemeinsam die Ernährungssouveränität stärken und dem Guten Leben für alle näherkommen?

PROGRAMM mit weiteren Infos hier: nyeleni_nikitsch_programm

 

Kleinbäuerinnen und Kleinbauern brauchen besonderen Schutz!

Schließe Dich unserer Bewegung an und setze Dich für die „UN-Erklärung für die Rechte von Kleinbauern, Kleinbäuerinnen und anderen Personen, die auf dem Land arbeiten” ein!

Ohne Bäuerinnen und Bauern kein Essen. Stärken wir gemeinsam ihre Rechte!

Fordere vom österreichischen Außenministerium, die Rechte von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern anzuerkennen, einschließlich ihrer Rechte auf Land, Saatgut, biologische Vielfalt, angemessenes Einkommen und Produktionsmittel.

Jetzt unterschreiben und weitersagen!

Munus Stiftung – Allmende für Gutes Leben

Unter den vielen neuen Synergien, die das Land-Forum für Ernährungssouveränität im November 2016 hervorgebracht hat, möchten wir euch von einer sehr aktuellen berichten: Rasenna und GeLa Ochsenherz haben sich zusammengetan und gründen gemeinsam die Munus Stiftung – Allmende für Gutes Leben. Damit haben in Österreich erstmals eine Stiftung, die Grund und Boden als Allmende sichert und dadurch Zugang zu Land ermöglicht! Mehr dazu gibts in diesem kurzen Artikel im Rasenna-Magazin nachzulesen.  Natürlich halten wir euch auf dem Laufenden über die nächsten Treffen und freuen uns auf motivierte Mitwirkende! Danke nochmal an alle, die am Land-Forum teilgenommen und mitgewirkt haben. Es trägt saftige Früchte 🙂

Erklärung der Europäischen CSA-Bewegungen veröffentlicht!

Die europäischen Bewegungen für Community Supported Agriculture (CSA) haben sich auf eine gemeinsame Erklärung geeinigt. Die Europäische Erklärung der CSA-Bewegungen ist in einem 15-monatigen Prozess entstanden, der rund 400 CSA-Aktive aus 13 Ländern beteiligt hat. Beim dritten europaweiten CSA Treffen in Ostrava vergangenen September wurde das Dokument vor 150 Teilnehmer_innen aus 25 Ländern präsentiert. Die deutsche Übersetzung wurde soeben fertiggestellt.

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Gruppenfoto der Teilnehmer_innen des 3. europäischen CSA-Treffens in Ostrava.

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