Foodcoops und die WKO: Was bisher geschah

Am 22.3.2016 staunten mehrere oberösterreichische Foodcoops nicht schlecht, als sie von der Wirtschaftskammer schriftlich zur Anmeldung eines Gewerbes aufgefordert wurden. Kein Wunder, tun sie doch das Undenkbare: in diesem Rahmen findet nichtkommerzielle Selbstorganisation statt. Die Herstellung des antikapitalistischen Normalzustandes dürfte den geistigen Horizont von WK-Funktionär*innen offensichtlich sprengen und ist fast naturgemäß das Gegenteil von einem Gewerbe. Case Closed – aus meiner Sicht.

Besonders bemerkenswert ist dabei, dass der WKO Vertreter angibt zur Rettung der „kleinen Nahversorger“ in Aktion zu treten. Wo ist die WKO wenn gerade diese von transnationalen Konzernen vernichtet werden?

Ich freue mich auf die angekündigten Anzeigen die es ermöglichen werden den Kampf um dieses Brecheisen in einer Bruchlinie unserer Gesellschaft offensiv zu führen.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen 17. April!

For food sovereignty, life, land and dignity!
Local struggle, global victory!

PS: Die Schnellen können sich noch den schönen Beitrag von Oberösterreich Heute in der TV-Thek anschauen. 

 

2 Gedanken zu „Foodcoops und die WKO: Was bisher geschah

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