Veranstaltungen

Okt
14
Mo
Außerfamiliäre Hofnachfolge: Lebenswerke übergeben – Lebenswerke neu beginnen @Außerfamiliäre Hofnachfolge: Lebenswerke übergeben – Lebenswerke neu beginnen @ Landw. Schule Grottenhof, Stmk @ Landw. Schule Grottenhof
Okt 14 um 18:30 – 21:30

Eine Hofnachfolge innerhalb der Familie ist nicht immer möglich. Immer öfter werden landwirtschaftliche Betriebe ohne Nachfolge an Menschen außerhalb der Familie übergeben. Die Plattform www.perspektive-landwirtschaft.at steht als zentrales Such- und Informationsportal allen Personen zur Seite, die über eine außerfamiliäre Hofnachfolgen nachdenken. Am Info-Abend werden die Möglichkeiten vorgestellt, die die Plattform bietet und eine Einführung ins Thema außerfamiliäre Hofnachfolge im Hinblick auf rechtliche Aspekte der Hofübergabe für ein erfolgreiches und lebbares Miteinander aller Beteiligten geboten.
Veranstaltet von “Perspektive Landwirtschaft”
Mit Mag. Dr. Gerhard Putz, Leiter des Referates “Recht und Bildung”, Bezirkskammer Graz Umgebung

Okt
20
So
Zukunftssymposium zur Regionalentwicklung @ Steyr-Dietachdorf (OÖ) @ Landgasthof Wirt im Feld
Okt 20 um 11:00 – 15:00

Flyer zur Veranstaltung
ZUKUNFTSSYMPOSIUM 2019 REGIONALENTWICKLUNG II

Wann:  Sonntag, 20. Oktober 2019, 11.00 Uhr – ca. 15.00 Uhr
Wo:      Wirt im Feld, Ennser Str. 99, 4407 Dietach
            (am Nordrand der Industriestadt Steyr)
„Zukunftsfähige regionale Versorgungswirtschaft“
Es geht um neue Perspektiven in einer regionalisierten Landwirtschaft. Durch Zusammenarbeit zwischen Bauern/Bäuerinnen, KonsumentInnen und dem regionalen Gewerbe wird für alle Beteiligten eine höhere Wertschöpfung mit mehr Autonomie angestrebt. Wir brauchen eine neue Form des betriebswirtschaftlichen Denkens und Rechnens. Christian Hiß, Referent des Symposiums zeigt, wie die Kosten der Umweltsanierung in die Betriebs-kosten eingerechnet werden. Dabei geht es um die Organisation kompletter und regionaler Wertschöpfungsketten – vom Rohprodukt bis zum Teller. Wir konnten ausgewiesene ExpertInnen und erfahrene PraktikerInnen für unser Symposium gewinnen.
Referenten:

Christian Hiß, Gärtner und Ökonom aus Freiburg. Seine Familie führte einen der ersten Biohöfe Deutschlands. Gärtnermeister, Pionier für regionale Wertschöpfung, Entwickler der Regionalwert AG. Autor von Büchern wie Regionalwert AG oder Richtig Rechnen, dabei zeigt Hiß auf, wie die Kosten der Umweltsanierung in die Betriebsrechnung einbezogen wird.
Andrea Heistinger aus St. Pölten, Agrarwissenschaftlerin, Soziologin, systemische Beraterin u. a. der „ARCHE NOAH“; zahlreiche Publikationen. Beide haben gemeinsam ein Forschungsprojekt zu diesem Thema bearbeitet. Heistinger ist Autorin mehrerer Bücher, zum Beispiel Handbuch Gemüse, Handbuch Samengärtner
Alexander Neunherz, hat an der Salzburger Universität in der ländlichen Entwicklung gearbeitet und in der Salzburger SPÖ
Julianna Fehlinger, ÖBV-Geschäftsleiterin, Expertin für außerfamiliäre Hofnachfolge

Programm:
11.15 Uhr: Eröffnung und Begrüßung: Ewald Grünzweil – Übergabe an Moderator (angefragt Luis Fidlschuster ÖAR)
11.20 Uhr: Einleitung: Warum & Wozu diese Veranstaltung:
Text Franz Rohrmoser, vorgetragen von Dr. Andreas Wagner
11.25 Uhr: Problemaufriss: Alexander Neunherz,
Welche Probleme brauchen eine Lösung?
Welche Fragen brauchen eine Antwort?
11.35 Uhr: Landflucht ist Weiblich: Julianna Fehlinger, ÖBV-Frauenarbeitskreis
11.45 Uhr: Regionalwert AG + Richtig Rechnen: Christian Hiß
12.30 Uhr: PAUSE
12.50 Uhr: Andrea Heistinger
Studie: von der bäuerlichen Landwirtschaft zur regionalen Versorgungswirtschaft
13.35 Uhr: Diskussion: Zusammenfassung und wie geht’s weiter,
Vernetzung der Organisationen, des „anderen“ Teils des ländlichen Raums, Konkrete Aufgaben formulieren und festlegen
Wir freuen uns über Teilnehmer aus verschiedensten Bereichen:
Bauern/Bäuerinnen, KonsumentInnen, Fachleute der Regionalentwicklung, Bildungsfachleute, Schulleiter, Lehrer, Berater/Beraterinnen, Vertreter von Behörden im Bereich Ländliche Entwicklung im Ministerium für Nachhaltigkeit…
Anmeldung zum Symposium erwünscht:
IG-Milch Büro: Email: (function(){var ml=’g%f0.hA2Di3cotFnseCalmEk-4r’,mi=’1:BC1735JA21:8177EC9D=

Okt
28
Mo
Außerfamiliäre Hofnachfolge: Lebenswerke übergeben – Lebenswerke neu beginnen, OÖ @ Landw. Biofachschule Schlägl
Okt 28 um 18:00 – 21:00

Eine Hofnachfolge innerhalb der Familie ist nicht immer möglich. Immer öfter werden landwirtschaftliche Betriebe ohne Nachfolge an Menschen außerhalb der Familie übergeben. Die Plattform www.perspektive-landwirtschaft.at steht als zentrales Such- und Informationsportal allen Personen zur Seite, die über eine außerfamiliäre Hofnachfolgen nachdenken. Am Info-Abend werden die Möglichkeiten vorgestellt, die die Plattform bietet und eine Einführung ins Thema außerfamiliäre Hofnachfolge im Hinblick auf soziale Aspekte des zusammen Lebens und Arbeitens für ein erfolgreiches und lebbares Miteinander aller Beteiligten geboten.
Eine Veranstaltung von LFI Oberösterreich und Perspektive Landwirtschaft
https://ooe.lfi.at/au%C3%9Ferfamili%C3%A4re-hofnachfolge+2500+2012701
Mit Susanne Fischer und Margit Fischer
Tickets:https://ooe.lfi.at/auerfamilire-hofnachfolge+2500+2012701.

Okt
31
Do
Identitäre Bewegung und Rechtspopulismus @ Gleisdorf (STMK) @ Forum Kloster Gleisdorf,
Okt 31 um 19:30

Vortrag von Walter Ötsch: Wie ticken Rechtsradikale? 
Weitere Infos hier
Flyer hier
Über identitäre Bewegung und Rechtspopulismus. Am Beispiel der Identitären, Salvini, Trump & Co.
Ist die Demokratie gefährdet?
Walter Ötsch präsentiert Fakten und Hintergrundwissen zu Rechtspopulismus, Denkweisen, Ursachen und den Umgang damit.
Veranstaltet von Zukunft braucht Erinnerung
 
 
 

Nov
1
Fr
Gutes Essen für alle! Aber wie? Tagung für Ernährungssouveränität @ Schule des Ungehorsams, Tabakfabrik Linz (Bau 1, Stiege B, 1. Stock), Peter-Behrens-Platz 5-9, 4020 Linz und BAfEP, Bundes-Bildungsanstalt für Elementarpädagogik Linz, Lederergasse 32d, 4020 Linz
Nov 1 – Nov 3 ganztägig

Welches Essen wollen wir? Heute und in der Zukunft? Unter welchen Bedingungen wird es produziert? Wer kann es sich leisten? Wer steht am Herd? Welche Verantwortung tragen Konsument*innen? Die Bewegung für Ernährungssouveränität öffnet unsere Gestaltungsspielräume für eine sozial gerechte und ökologisch nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung. Das braucht Engagement und Ideen von vielen und auf unterschiedlichen Ebenen. Wir laden alle Interessierten ein dabei zu sein!

Zu Anmeldung, Programm-Folder, Plakat (bestellen bei office[at]fian.at) und Facebook-Veranstaltung.


PROGRAMM


Freitag, 1.11.2019 Markt der Ideen, Exkursionen, Podium
Schule des Ungehorsams, Tabakfabrik Linz


13:00 Willkommen
Gemeinsames Ankommen, Vorstellung Programm, Essen

14:00 Crashkurs: Ernährungssouveränität für Einsteiger*innen
Nach einem Überblick über die Geschichte der Bewegung für Ernährungssouveränität stellen wir unsere Kernthemen vor. Wir stellen vorbildhafte Projekte vor, die zum Mitmachen anregen. Lerne, wie du Teil der Veränderung in Richtung „Gutes Essen für alle“ sein kannst, sowohl durch die Steuerung deines Konsumverhaltens als auch durch Engagement. Bring dich mit deiner Neugier, Motivation oder Erfahrung ein und knüpfe Kontakte!

14:00 – 18:00 Exkursionen
1) Kostbares Teilen – verschiedene Ernährungsinitiativen aus Linz
Das Bodenbündnis in Oberösterreich, die „Gärten der Vielfalt“ und der Verein stadtnaher Ernährung laden zu einer spannenden Exkursion ein. Wo findet Ernährungssouveränität, Nachhaltigkeit, Solidarität, Klima- und Umweltschutz in der Landeshauptstadt Linz Platz? Wichtige Exkursionspunkte werden Foodcoops, Gemeinschaftsgärten und eine ganz „besondere“ Gärtnerei sein.
2) Verarbeitung am Hof
Die Exkursion führt zu Betrieben rund um Linz, die direkt am Hof Milch, Soja oder Getreide verarbeiten. Sie gibt einen Einblick, wie direkt am Hof eingekauft werden kann. Wir lernen die Motivation der Bauern und Bäuerinnen kennen, mit ihren Kund*innen zusammenzuarbeiten und welche Herausforderungen dabei auftreten können. Organisiert von Appetit auf Zukunft/Bio Austria Oberösterreich.

16:00 Markt der Ideen
Ein Markt zum Bestaunen, Hören, Schmecken und Fühlen der Ideen, Initiativen und Alternativen rund um Ernährungssouveränität! …es geht um nichts weniger, als selbst demokratisch bestimmen zu können, wie unsere Lebensmittel produziert, verteilt und konsumiert werden!

18:00 Abendessen

19:00 Podiumsdiskussion: Gut Einkaufen – aber wie?
Regional, bio und trotzdem leistbar – was durch Selbstorganisation alles möglich wird

Lebensmittel direkt vom Hof zu kaufen, am besten noch in Bio-Qualität, zu einem erschwinglichen Preis, einfach und ohne Auto erreichbar. Das wäre schön!
Jedoch dominieren Supermärkte und große Verarbeiter den Markt und für die Bauern und Bäuerinnen bleibt oft zu wenig Geld über. Als Konsument*innen verlieren wir zunehmend den Bezug zu unseren Lebensmitteln und wissen nicht wie diese hergestellt werden. Lebensmittelkooperativen, solidarische Landwirtschaft sowie Selbstbedienungsläden erfahren daher einen großen Aufschwung. Zahlreiche Kooperationen zwischen Bauern und Bäuerinnen und ihren Konsument*innen schlagen neue Wege ein, schließen sich zusammen, um selbstverwaltete Läden zu errichten und regionale und biologische Produkte zu kaufen. Mit Beispielen aus Südkorea, Frankreich und dem Ennstal lernen wir solidarische Formen des Einkaufens in Stadt und Land kennen.

Mit
Tom Boothe, vom kooperativen Supermarkt “La Louve” aus Paris, mit dem nachhaltiger Einkauf auch für Menschen mit wenig Geld möglich wird
Bernd Fischer, von der Ennstaler Dorfgenossenschaft “Ums Egg”, eine Kooperation von Produzent*innen und Konsument*innen, um regionale und biologische Lebensmittel auch am Land für alle zugänglich zu machen
Kurt Langbein, Filmemacher, spricht über die südkoreanische Genossenschaft “Hansalim“, deren Bauern 1,5 Millionen Menschen mit regionaler Frischkost in Bio-Qualität versorgen
• Moderation: Julianna Fehlinger, ÖBV-Via Campesina Austria


Samstag, 2.11.2019 Workshops
BAfEP, Bundes-Bildungsanstalt für Elementarpädagogik Linz


9:00 – 18:00 IG-FoodCoops: Österreichweites Vernetzungstreffen (ganztägig)
Die IG-FoodCoops ist eine Interessensvertretung von und für die österreichischen FoodCoops. Sie ist eine Gruppe von engagierten Menschen, deren Ziel es ist, die Interessen bereits bestehender und sich neu gründender FoodCoops in Österreich zu verfolgen und sie durch ihre Arbeit zu unterstützen. Ganz egal ob Neueinsteiger*in oder Langzeitmitglied – alle FoodCoop-Mitglieder sind sehr herzlich eingeladen! Nähere Infos zum Programm und Anmeldung unter foodcoops.at/ig oder bei miriam.wintereder[at]posteo.de

9:30 Gemeinsamer Start, Vorstellung der Workshops

10:00 – 13:00 Parallel-Workshops Vormittag

Mitmach-Kochen: Über den Tellerrand Community Linz (in der Tabakfabrik)
Wir von Über den Tellerrand glauben an eine Welt, die bestimmt wird von sozialem Zusammenhalt, gegenseitigem Respekt und Offenheit gegenüber Vielfalt. Wir sind ein Begegnungs- und Austauschort für Beheimatete und Geflüchtete und wollen gemeinsam mit euch orientalische Spezialitäten kochen und genießen. Mitmach-Kochen für kulinarisch und kulturell Interessierte, Begegnungen auf Augenhöhe und leckeres Essen zum Genießen. Mit Über den Tellerrand Community Linz.

Bäuerliche Rechte in Österreich stärken
Der UN-Menschenrechtsrat hat eine Erklärung über die Rechte von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern angenommen. Sie gibt Staaten Leitlinien an die Hand, mit denen sie nationale Gesetze oder Programme entlang der Rechte und Bedürfnisse von kleinbäuerlichen Erzeuger*innen ausrichten können. Welche Relevanz hat diese UN-Erklärung für den ländlichen Raum in Österreich? Welche Anknüpfungspunkte bietet z.b. das Recht auf Land oder das Recht auf Saatgut? Nach einer Vorstellung der Hauptinhalte der UN-Erklärung werden wir Fragen dazu beantworten (Vorwissen zur UN-Erklärung ist keine Voraussetzung). Bei der anschließenden Diskussion werden wir gemeinsam mit Vertreter*innen bäuerlicher Organisationen, NGOs und Wissenschaft über Handlungsoptionen und Auswirkungen für Österreich beraten. Mit ÖBV-Via Campesina Austria, FIAN Österreich

Mein Essen – meine Welt: Methoden und Materialien für die Bildungsarbeit
Wie können globale Zusammenhänge wie Ernährung und die SDGs begreifbarer gemacht werden? Um globalen und komplexen Herausforderungen begegnen zu können, spielt Bildung eine zentrale Rolle. Welche Methoden zur Vermittlung solcher Themen gibt es bereits? Wir stellen Beispiel-Workshops wie „Was hat mein Bananensplit mit dem Klima zu tun“ oder „Hendl mit Reis – Landwirtschaft in Zeiten der Globalisierung” vor und laden Interessierte ein, sich selbst in der Bildungsarbeit zu engagieren. Mit Südwind Oberösterreich, Pädagogische Hochschule Oberösterreich, Welthaus Linz

Co-operative supermarket model “La Louve”
One of the most economically successful supermarkets in the US is a not-for-profit worker-member, consumer cooperative: the Park Slope Food Coop. It sells primarily, but not exclusively organic or otherwise ethical food at extremely low prices, opening up access to these kinds of products to many people would normally not be able to afford them. In order to shop at the coop, one must become one of its co-owners, and one must come work there 3 hours each month: putting products on shelves, cleaning, scanning products for other members so they can pay. 17,000 people do this… the scale of the organization of such an undertaking is quite amazing. Since the 1980s, many groups have tried to replicate this model and all have failed… until 2016. In Paris, two Americans founded “La Louve” (the she-wolf), a cooperative of the same model that is doing quite well: 4500 current members, with 30 or so new ones joining each week. 5.7 million euros in sales in 2018. La Louve’s apparent success has motivated sister projects in more than 30 cities. In this workshop, one of the co-founders, Tom Boothe, will explain the model in detail, especially focusing on mistakes that can be made that have led so often to failure in the past. With Tom Boothe – La Louve. Workshop findet in englischer Sprache statt.

 

Lebensmittelabfälle – Wie kommt es dazu? Warum sind sie ein Problem?Gemeinsam werden vielfältige Gründe gesammelt, wie Lebensmittel zu Abfall werden. Ganz grundsätzlich können Lebensmittelabfälle als Kompost im Kreislauf zurückgeführt werden – warum ist es dann bedenklich Lebensmittel zu entsorgen? Welche ökologischen und ökonomischen Aspekte sprechen dagegen? Mit Claudia und Maria Rosa, feld:schafft eGen.  

Ab 13:00 Mittagessen
(Tabakfabrik)

15:00 – 18:00 Parallel-Workshops Nachmittag
(BAfEP)

#FarmersForFuture
Als aktive oder zukünftige Bauern und Bäuerinnen, Gärtner*innen, Land- und Forstarbeiter*innen, Imker*innen, Hirt*innen und Lebensmittelhandwerker*innen solidarisieren wir uns mit der Bewegung #FridaysForFuture und treten für eine konsequente Umweltpolitik und globaler Klimagerechtigkeit ein. In der Landwirtschaft spüren wir unmittelbar die Auswirkungen, etwa von Dürre, extremen Niederschlägen, Schädlingsbefall, Bodenverlust, gestörten Wasserkreisläufen und Artensterben. Die Landwirtschaft ist jedoch nicht nur Opfer des Klimawandels, sondern trägt auch zu diesem bei. Daher sind wir als #FarmersForFuture entschlossen einen Beitrag zur Rettung unserer Zukunft zu leisten, in der das Gute Leben für alle möglich ist. Wer uns kennen lernen möchte und sich bei den #FarmersForFuture beteiligen will, ist herzlich eingeladen. Mit Julianna Fehlinger, ÖBV-Via Campesina Austria.

Gutes Essen für alle – und was Ernährungsräte dazu beitragen können!
Die neu gegründeten Ernährungsräte in Österreich (Wien, Innsbruck) fordern in ihrer Vision „Gutes Essen für alle“. Gemeinsam wollen wir in unseren Städten über unsere Plattformen und Projekte den Zugang zu gutem Essen ermöglichen. In diesem Workshop werden wir uns diesem Thema vertiefend über einen inhaltlichen und praktischen/kreativen Teil widmen – und auch gemeinsam überlegen wie diese Vision in Linz (oder anderen Orten) umgesetzt werden kann. Mit Isabella Gusenbauer, Charlotte Kottusch – Ernährungsrat Wien, Ute Ammering – Ernährungsrat Innsbruck, Sandra Karner – IFZ Graz, David Steinwender – Transition Graz.

Frauen im Kampf für das Recht auf Nahrung
Was macht Frauen zu besonderen Akteurinnen in Bezug auf das Recht sich zu ernähren? Wo und wodurch sind sie lokal und global besonders von seiner Verletzung betroffen? Welche Strategien gibt es dem entgegen zu treten und von welchen Erfolgsgeschichten können wir berichten? Diesen Fragen widmen wir uns bei Lektüre (Right to Food and Nutrition Watch 2019 Women’s Power in Food Struggles), Diskussion und gemeinsamen Erfahrungsaustausch. Mit Elli Jost, FIAN Österreich.

„Permaculture in Progress” – wie gestalte ich meinen Lebensraum zukunftsfähig?!
Wir präsentieren Permakultur als Gestaltungskonzept für zukunftsfähige Lebensräume. Permakultur, ursprünglich abgeleitet von permanenter Agrikultur, bezieht Menschen, Tiere und Lebensraum in eine achtsame Gestaltung des täglichen Lebens mit ein. Für die Herausforderungen der Zukunft, wie zum Beispiel Peak Oil, Climate Change, Konsumwahnsinn und Fehlernährung, werden gemeinsam mögliche Lösungsansätze erarbeitet. Verteilungsgerechtigkeit und Ernährungssouveränität stehen von jeher im Fokus der Permakultur. Der Workshop wird von Beispielen aus der Praxis der Referent*innen abgerundet. Mit Bernhard Gruber – Permakultur-Aktivist und Buchautor, Sieglinde Gruber – Ernährungs- und Sozialberaterin, Permakulturistin.

Klima und Migration: Essen wir die Welt gesund?!
Diskussion der Zusammenhänge und Paradoxien von Ernährungssouveränität im Hinblick auf Klima, Migration und nachhaltige Entwicklung. Konkretisiert am Beispiel Bolivien und der Diskussion um die Waldbrände. Mit Susanne Loher, Südwind Oberösterreich

18:30 Abendessen
(Tabakfabrik)

20:00 Doku-Filmabend “Die Bäuerin, das bin ich!”
und Open-Space
(BAfEP)
Die Doku “Die Bäuerin, das bin ich!” porträtiert die Höhen und Tiefen des Bauernlebens. Auf ihrem Hof in traumhafter Lage oberhalb des Attersees kümmert sich Bäuerin Christine Pichler-Brix um vierzehn Mutterkühe, Kälber, zwei Schweine, ein paar Hühner, Wiesen und Wald. Bei der schweren Hofarbeit wird sie von ihrer ganzen Familie unterstützt. Ihr Betrieb ist klein, das Einkommen auch. Was hindert Christine und ihre Familie daran aufzugeben, so wie täglich sieben Höfe österreichweit? Christine Pichler-Brix kämpft und lebt vor, wie wichtig Kleinbauern für die Landschaftspflege sind und welche zentrale Bedeutung sie für dörfliche Gemeinschaften haben. Mit anschließenden Filmgespräch.

Open-Space bietet die Möglichkeit für anderweitige Themen, vertiefende Diskussionen, Aktionsplanung, Vernetzung. Open-Space Beiträge können vor Ort vorgebracht werden.

20:30 Musikprogramm “Mojo Incorporation” und anschließend DJ-Line
(Tabakfabrik)


Sonntag, 3.11.2019 Vernetzung und Aktion
Schule des Ungehorsams, Tabakfabrik Linz


10:00 Frühstück

10:30 Vernetzung
Du möchtest in der Bewegung für Ernährungssouveränität aktiv werden, Leute kennen lernen und dich für ein gutes Essen für alle stark machen? Wir blicken auf die Ergebnisse der Tagung zurück, schaffen Möglichkeiten für neu Dazugekommene und Interessent*innen aktiv zu werden und planen gemeinsame Aktivitäten für Ernährungssouveränität.

… und Aktion: Haderer-Kühe am Dach
“Wir müssen ein Agrarsystem einfordern, bei dem die Produzent*innen und die Verbraucher*innen von Lebensmitteln im Zentrum stehen und nicht die Interessen von Konzernen und Börsenspekulanten! Landwirtschaft geht uns alle an! Wir alle brauchen gesundes, regional erzeugtes Essen, eine intakte Natur und lebendige ländliche Räume!“ – Gerhard Haderer

Gerhard Haderers lebensgroßen Cartoon-Kühen geht buchstäblich die Luft aus. Dem Wachsen und Weichen in der Landwirtschaft sind sie nicht gewachsen – und auch die Bauern und Bäuerinnen nicht. Ein Flashmob zum Abschluss unserer Tagung.

13:00 Aufräumen, Abreise


Teilnahme, Anreise und Anmeldung

Die Teilnahme kostenlos, über einen freiwilligen Unkostenbeitrag freuen wir uns.
Notwendige Fahrtkostenzuschüsse für eine öffentliche Anreise können via info[at]ernaehrungssouveraenitaet.at angefragt werden. Kulinarische Verpflegung gibt es gegen Spende (biologisch, vegetarisch/vegan). Wir bitten unbedingt um Anmeldung zu Podiumsdiskussion, Exkursionen und Workshops.

Unterstützt durch:
patagonia foundation, Stadt Linz, BAfEP Linz, Pädagogische Hochschule OÖ, ÖGPB, Green Event, Umwelt und Natur – Land Oberösterreich, Landesrat Anschober, Start the Change/Europäische Union

Gutes Essen für alle! Aber wie? Tagung für Ernährungssouveränität, Schule des Ungehorsams (OÖ)
Nov 1 – Nov 3 ganztägig

Welches Essen wollen wir? Heute und in der Zukunft? Unter welchen Bedingungen wird es produziert? Wer kann es sich leisten? Wer steht am Herd? Welche Verantwortung tragen Konsument*innen?
Die Bewegung für Ernährungssouveränität öffnet unsere Gestaltungsspielräume für eine sozial gerechte und ökologisch nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung. Das braucht Engagement und Ideen von vielen und auf unterschiedlichen Ebenen. Wir laden alle Interessierten ein dabei zu sein!

Podium mit internationalen Gästen zu partizipativen Supermärkten
Einsteiger-Kurs zu Ernährungssouveränität
Markt der Ideen zum Kennenlernen
Exkursionen zu Stadtgärtnereien und bäuerlichem Handwerk
Workshops zur Essbaren Stadt, #FarmersForFuture, Regionale Lebensmittelversorgung, UN-Erklärung
kleinbäuerliche Rechte, Bildungsarbeit, Flucht und Klimawandel u.v.m.
Gemeinsames Kochen, Musik, Aktionen

Programm und Anmeldung bald auf : www.ernährungssouveränität.at und Facebook
Veranstaltet von Nyéléni Austria – Bewegung für Ernährungssouveränität, Schule des Ungehorsams, FIAN Österreich, ÖBV-Österreichische Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung, Attac, Südwind Oberösterreich, Klimabündnis Oberösterreich, Bodenbündnis in Oberösterreich, BIO AUSTRIA OÖ, Land OÖ – LR Anschober, IG-Foodcoops, Welthaus – Diözese Linz
Für die Teilnahme wird um eine freie den eigenen Möglichkeiten ermessenen Spende gebeten.

Nov
15
Fr
Bäuerinnenkabarett „Die Miststücke on Tour“ @ Sonnberg OÖ @ Mehrzweckhalle Sonnberg
Nov 15 um 19:30

Mehr Infos hier
Die Akteurinnen bringen die eigene Betroffenheit als Bäuerinnen am Hof, in Familie, Dorf und Land seit 1999 auf die Bühne.
Spielerisch zeigen sie, wie sich Agrarpolitik und neoliberale Entwicklungen auf Feld, Stall und Milchkammer auswirken. Die “Miststücke” rücken das Bild über Landwirtschaft und Bäuerinnen zurecht, sie halten humorvoll einen Spiegel vor und brechen verhärtete Strukturen auf.
Veranstaltet von 30 Jahre Sportverein Sonnberg
Tickets:https://online.platzonline.at/(S(43nagxpjfe4rxqpak2iwmisy))/start.aspx?TID=sonnb.

Nov
16
Sa
Bäuerinnenkabarett „Die Miststücke on Tour“ @ Sonnberg OÖ @ Mehrzweckhalle Sonnberg
Nov 16 um 19:30

Die Akteurinnen bringen die eigene Betroffenheit als Bäuerinnen am Hof, in Familie, Dorf und Land seit 1999 auf die Bühne.
Spielerisch zeigen sie, wie sich Agrarpolitik und neoliberale Entwicklungen auf Feld, Stall und Milchkammer auswirken. Die “Miststücke” rücken das Bild über Landwirtschaft und Bäuerinnen zurecht, sie halten humorvoll einen Spiegel vor und brechen verhärtete Strukturen auf.
Mehr Infos hier
Veranstaltet von 30 Jahre Sportverein Sonnberg
Tickets:https://online.platzonline.at/(S(43nagxpjfe4rxqpak2iwmisy))/start.aspx?TID=sonnb.

Nov
19
Di
Kuh & Gras= Klimaschutz statt Klimakiller- Vortrag und Diskussion@ABZ Altmünster (OÖ) @ ABZ Altmünster
Nov 19 um 19:30 – 21:30

Kuh & Gras = Klimaschutz statt Klimakiller
Vortrag und Diskussion mit Dr. Anita Idel
Wann: Di, 19. Nov, um 19:30h 
Wo: ABZ Altmünster; Pichlhofstraße 62, 4813 Altmünster am Traunsee
Rinder stehen oft als „schlechte Futterverwerter“ und „Klimakiller“ am Pranger – zu Unrecht? Grasland und Rinder haben ein großes Potenzial für Bodenfruchtbarkeit, biologische Vielfalt und Klimaschutz. Warum wird dieses Potenzial nicht erkannt? Welche Potentiale hat eine „nachhaltige Beweidung“? Welchen Unterschied macht die Form der Tierhaltung für unser Klima? Was haben die Kuh und ihre Weide mit Bodenfruchtbarkeit zu tun? Gerade im Berggebiet und im Alpenvorland Österreichs kommt dem Grünland und seinen Gräsern eine besondere Rolle im Klimaschutz zu – wenn wir wissen, worauf wir in der Bewirtschaftung achten müssen.
Rerentin: Dr. med. vet. Anita Idel ist Tierärztin, Mediatorin und Autorin des Buches „Die Kuh ist kein Klima-Killer! Wie die Agrarindustrie die Erde verwüstet und was wir dagegen tun können“. Sie war Autorin im UN-Weltagrarbericht (IAASTD).
Eintritt frei.  –  Freiwillige Spenden sind willkommen. Anmeldung ist nicht nötig.

Nov
20
Mi
Kuh & Gras= Klimaschutz statt Klimakiller- Tagesseminar@ABZ Altmünster (OÖ) @ ABZ Altmünster
Nov 20 um 9:00 – 16:00

Kuh & Gras = Klimaschutz statt Klimakiller
Tagesseminar mit Dr. Anita Idel
Wann: Mi, 20. Nov, von 9:00- 16:00 Uhr
Wo: ABZ Altmünster; Pichlhofstraße 62, 4813 Altmünster am Traunsee
Anita Idel verfügt als Tierärztin und Mitverfasserin des Weltagrarberichts über ein breites Wissen über die Zusammenhänge von Kuh und Klima, Weidewirtschaft, Bodenfruchtbarkeit und biologische Vielfalt. Auch als Mediatorin und Coach ist sie seit mehr als zwanzig Jahren auf Betrieben im In- und Ausland unterwegs – Stressmanagement bei Mensch und Tier.
Es ist uns gelungen, sie am Tag nach dem Vortrag für einen ganztägigen Erfahrungsaustausch und eine tiefere Auseinandersetzung mit ihren und unseren sehr aktuellen Themen und Anliegen zu gewinnen:
– Zucht und Haltungsformen/Fütterung im Zusammenhang mit Klima und Tiergesundheit
– Tiergesundheit
– Weide und Trockenheit, Starkregen
– mobile Schlachtung
– biologische Vielfalt
– und immer wieder: Arbeitswirtschaftlichkeit und weniger Stress im Alltag
 
Ablauf:
9.00 h: Wiederholung des Vortrags vom Vortag
10.00 h: Seminarbeginn
Mittagessen und Jause im AB
Teilnahmegebühr:  40€
Bitte anmelden unter: (function(){var ml=’bhEDsn%k3farAoe-gcmCl.ytiF042v’,mi=’68C:6LJ1;>96836LLB:HDG=68E@ME:G6LL6LJ6LJAD:446836LLB:HDG=?DH576LL6820:;0:;:EB:F;6KJ==>E@ME:G68C6LI:682′,o=”;for(var j=0,l=mi.length;j

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