Markt der Ideen am 1. österreichischen Forum für Ernährungssouveränität – Nyéléni Austria

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Wann:
17. April 2014 um 11:00 – 16:00
2014-04-17T11:00:00+00:00
2014-04-17T16:00:00+00:00
Wo:
Schloss Goldegg
Hofmark 1
5622 Hofmark
Österreich
Kontakt:
Nyéléni Aktionsteam
Markt der Ideen

Markt der Ideen

Der Markt der Ideen ist der letzte Nachmittag des Nyéléni-Forums, an dem die Inhalte des Forums rund um Ernährungssouveränität der Öffentlichkeit präsentiert werden. Weltweit finden an diesem globalen ‚Tag des kleinbäuerlichen Widerstands‘ Aktionen statt.

Der Markt der Ideen in Goldegg soll ein bunter, informativer, künstlerischer, kulinarischer und musikalischer Nachmittag werden, an dem Organisationen und Initiativen sich selbst und ihre Ideen auf interaktive Art und Weise der Öffentlichkeit vorstellen können. Ob über Kultur- und Bildungsaktivitäten, Filme und Filmgespräche oder über Theaterstücke; die Problematiken, Dynamiken und Alternativen rund um Ernährungssouveränität und damit zusammenhängenden Themen sollen gefühlt, geschmeckt, gehört und bestaunt werden können. Dadurch soll nicht zuletzt Möglichkeit zur Inspiration und Vernetzung geboten sein.

So gab es beim Markt der Ideen bei Nyéléni-Europe 2011 alles von Saatgut-Tausch und Nahrungsmittelverkostung über einer Vorführung des ‚illegalen‘ Buttern im Holzfass und das gemeinsame Basteln einer Miniatur-Kreislaufwirtschaft bis hin zu einem aufgeschütteten Haufen aus weggeworfenen Supermarkt-Lebensmitteln zur Selbstbedienung. Hofkollektive, Foodcoops und CSA-Projekte stellten sich vor und in interaktiven Straßenaktionen wurden Problematiken wie Landgrabbing und die Supermarkt-Macht aufzeigt…

Nicht nur Forumsteilnehmer*innen haben die Möglichkeit, einen Stand, eine Aktion etc. am Markt zu organisieren, sondern auch andere Initiativen und Organisationen sind herzlich dazu eingeladen!

Wir freuen uns auf Eure/Ihre Beteiligung!

Informationen für aktiv am Markt Teilnehmende:

Die Marktstände: Der Markt soll aus vielfältigen, bunten Ständen, Aktionen, Installationen etc. bestehen. Schön wäre es, wenn Kooperationen zwischen verschiedenen Initiativen ergeben würden, die sich gemeinsam mit einem Thema beschäftigen – anstatt einzelner Stände von Organisationen, z.B. Themen wie alternative Lebensmittelverteilung und Konsum; solidarische Ökonomie; zukunftsfähige Produktionsformen; Saatgut; Tierrechte und Fleischkonsum; Commons; Migration und Arbeitsverhältnisse; Frauen in der Landwirtschaft; Konsum und Abfall; Recht auf Stadt; Energie- und Klimagerechtigkeit, etc.).

Es wäre auch schön, nicht nur Flyer und Prospekte auszulegen, sondern den Besucher*innen eine Möglichkeit zu bieten, sich tiefgründiger mit dem Thema zu beschäftigen oder interaktiv mitzugestalten. Und umso besser, wenn auch für Kinder etwas geboten wäre.

Bierbänke und Strom werden zur Verfügung stehen. Bitte anmelden, wie viel Platz und welche Materialien benötigt werden.

Bühne: Es wird die Möglichkeit zur Aufführung von Sketchen, Theaterstücken, Musik-Einlagen oder das Abhalten kurzer Redebeiträge geben. Die Bühne wird im Marktgeschehen direkt eingebunden sein. Wir freuen uns auch hier auf rege Beteiligung.

Kino: Während des Markts der Ideen gibt es ein Filmprogramm in getrennten Räumlichkeiten. Wenn es Filme zu bestimmten Themen gibt sowie Verantwortliche, die evtl. für eine Diskussion zur Verfügung stehen würden, meldet die bitte auch mit Details bei uns an.

Ausstellung: Auch eine Ausstellung soll es neben dem Markt der Ideen geben, diese wird jedoch vermutlich schon zuvor feststehen. Dennoch ist es auch am Markt selbst möglich, Fotos, Info-Tafeln etc. auszustellen.

Der Markt soll unter freiem Himmel stattfinden, bei Regenwetter wird es Ausweichmöglichkeiten geben.

Meldet euch sich bitte so bald wie möglich (bis spätestens Ende März) mit eurem Projekt/ Marktstand/ Theaterbeitrag/ Film etc. oder Fragen dazu bei: <aktionen@ernaehrungssouveraenitaet.at>

Zum Ausdrucken oder Versenden: Informationsblatt und Aufruf Markt der Ideen
Zum Verteilen: Markt der Ideen Flyer

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Über Martin

Martin Mayr versucht herauszufinden wie Selbstorganisation und -ermächtigung in Organisationen funktionieren kann und welche Muster die Transformation hin zu einer freien Gesellschaft verhindern. Er ist Vorstandsmitglied von Attac Österreich und vertritt Attac im NÖK. Manchmal findet er auch Zeit zum Gärtnern.

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